Vortrag beim 30. Mülheimer Wassertechnischen Seminar

wasser-schutzgebiet

Die klimatischen Veränderungen mit einer Zunahme ausgeprägter Hitze- und Trockenheitsperioden haben sich insbesondere in den letzten Jahren zu einer realen Belastungsprobe für die Trinkwasserversorgung entwickelt. Vereinzelte Ausfälle der zentralen Wasserversorgung und bedrohlich weit fallende Füllstände in Trinkwasserbehältern lösen Besorgnis aus. Sofern die vorhandenen Gewinnungskapazitäten begrenzt sind, werden daher zur Bedarfsdeckung zunehmend auch Rohwasserressourcen ins Auge gefasst, deren Nutzung man bisher vermieden hat. Hierzu gehören z.B. stärker nitrathaltige oder stark gefärbte Grundwässer sowie Oberflächenwässer aus Nicht-Trinkwasser-Talsperren. Auch die direkte Aufbereitung von Flusswasser aus Elbe, Rhein, Neckar oder Mosel wird verstärkt ins Auge gefasst. Einige Unternehmen streben auch eine Entlastung an, indem sie Industrieunternehmen ein bedarfsorientiert aufbereitetes Prozesswasser z.B. aus Kläranlagenablauf, Flusswasser oder weniger gut geschützten Grundwasserleitern anbieten.

Das 30. Mülheimer Wassertechnische Seminar „Verwendung beeinträchtigter oder bislang ungenutzter Wasserressourcen: Wasserwirtschaftliche und verfahrenstechnische Optionen“ gibt in Fachvorträgen Orientierung über die Gesamtproblematik und die grundsätzlichen technischen Möglichkeiten zur Aufbereitung schwieriger Rohwässer. Rechtsanwalt Dr. Till Elgeti aus unserem Hause referiert zum Thema „Dargebot und Schutzgebietsausweisung – Was nicht passt, wird passend gemacht“.

Das Seminar wird vom IWW Rheinisch-Westfälisches Institut für Wasserforschung gemeinnützige GmbH am 22.06.2021 angeboten.

Einzelheiten und Anmeldung finden Sie unter: iww-online.de

Ihr Ansprechpartner: Dr. Till Elgeti

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