ZU|kunftssalon FRIEDRICHSHAFEN

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Foto: ZU/Anja Köhler
Foto: ZU/Anja Köhler

ZU|kunftssalon Friedrichshafen: Mit Wolter Hoppenberg als Partner.
Vom 9. bis 10. September fand der ZU|kunftssalon Public Corporate Governance Friedrichshafen der renommierten Zeppelin Universität unter der Leitung von Prof. Dr. Ulf Papenfuß statt. 80 Vertreter aus Politik und Wirtschaft trafen sich auf dem Seecampus, um über die vielfältige Partnerschaft zwischen öffentlichen und privaten Institutionen zu diskutieren. Dies war eine hervorragende Plattform für das Know-how von Wolter Hoppenberg.

Michael Hoppenberg und Rainer Christian Beutel referierten in ihrem Workshop „Ressourcen schonen, Kommune zukunftsweisend gestalten – mit ÖPP“ über die Verbesserungen, die Kommunen durch Öffentlich Private Partnerschaften (ÖPP) erreichen können sowie über die damit verbundenen Herausforderungen. Der Klimawandel, die Entwicklung des Immobilienmarktes, der Fachkräftemangel und nicht zuletzt die zum Teil leeren kommunalen Kassen stellen Verwaltungsvorstände vor Aufgaben, die für den Public Sector allein teils schwer zu bewältigen sind. Eine Zeit lang schien es, als könnten nur private Anbieter bzw. Investoren erfolgreich Lösungen entwickeln. Dies nahm den Kommunen in der Vergangenheit häufig jedwede Einflussmöglichkeit, insbesondere die Sicherstellung des Allgemeinwohls. Das Ergebnis war eine Rekommunalisierungswelle im Jahr 2008. Das Resultat zeigt jedoch, dass weder die eine noch die andere Rechtsform das Allheilmittel ist. Die Wahl muss auf einen Mittelweg fallen.

Foto: ZU/Anja Köhler

Eine Partnerschaft mit einem privaten Unternehmen ist für die Daseinsvorsorge ratsam. Die Verwaltung kann von dem Know-how profitieren und seine eigenen personellen Ressourcen schonen. Doch die Verträge müssen gleichzeitig so gestaltet sein, dass die Steigerung des Allgemeinwohls im Mittelpunkt steht, nicht die Erhöhung des Profits. Über das und mehr referierten Michael Hoppenberg und Rainer Christian Beutel in ihrem Workshop. Abgerundet wurde der Vortrag von Praxisbeispielen, die Wolter Hoppenberg selbst initiiert, rechtlich gestaltet und begleitet.

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