Klärschlammverwertung Buchenhofen GmbH: Weitere Gesellschafter in der Klärschlammkooperation

Der 2019 gegründeten Klärschlammverwertung Buchenhofen GmbH sind weitere öffentlich-rechtliche Partner beigetreten. Die bisherigen Gesellschafter sind Aggerverband, Bergisch-Rheinischer Wasserverband, Wupperverband sowie die Stadtentwässerungsbetriebe der Städte Düsseldorf und Münster. Neu dabei sind die Stadtentwässerungsbetriebe der Städte Ahlen, Bergisch Gladbach, Oelde, der Abwasserbetrieb Warendorf sowie die Abwasserbetrieb TEO AöR (Gemeinschaftsunternehmen der Stadt Telgte und der Gemeinden Everswinkel, Ostbevern und Beelen). Mit den von den neuen Gesellschaftern eingebrachten Klärschlammmengen und einer Erhöhung der Menge aus der Landeshauptstadt Düsseldorf geht das Projekt nun in die Genehmigungsphase.

Die Partner planen, ihre Klärschlämme gemeinsam in einer neuen Mono-Klärschlammverbrennungsanlage zu entsorgen. Diese soll am Standort Buchenhofen des Wupperverbands entstehen. Hier betreibt der Verband seine größte Kläranlage und bereits seit 1977 eine Schlammverbrennungsanlage – so können auch hier die bereits vorhandenen Erfahrungen und Ressourcen in die neue Anlage einfließen, die ab 2028 die rund 47 500 Tonnen an Klärschlamm verbrennen wird, die bei den beteiligten öffentlich-rechtlichen Gesellschaftern pro Jahr anfallen. Die neue Verbrennungsanlage wird zudem technisch und wirtschaftlich gute Voraussetzungen für die ab 2029 gesetzlich geforderte Rückgewinnung von Phosphor bieten, der zu einem erheblichen Anteil in der Verbrennungsasche enthalten ist. Bis zur Inbetriebnahme der neuen Anlage der Klärschlammverwertung Buchenhofen GmbH wird der Wupperverband seine vorhandene Anlage weiter zur Verbrennung eigener und externer Klärschlämme nutzen.

Wolter Hoppenberg hat die Klärschlammverwertung Buchenhofen GmbH beim Beitritt der neuen Gesellschafter und der Anpassung der entsprechenden Verträge unterstützt. Rechtsanwalt Dr. Till Elgeti, der zusammen mit Rechtsanwalt Bastian Hensel und Rechtsanwältin Susanna Wittenstein federführend beraten hat, freut sich über diesen weiteren Schritt: „Das gemeinsam entwickelte Modell der Klärschlammkooperation zeigt hier seine Flexibilität, es ermöglichte nun die Fortführung auf breiter Basis. Es war und ist für Abwasserbeseitigungspflichtige attraktiv, die Herausforderung Klärschlammentsorgung und Phosphorrückgewinnung gemeinsam anzugehen.“

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